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HsKAmpus-App hilft Studienanfängern der Hochschule Karlsruhe

Besondere Zeiten verlangen nach besonderen Lösungen. Das ist aktuell auch an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft der Fall. Um den persönlichen Kontakt vor Ort in der Corona-Krise zu reduzieren, sind digitale Angebote gefragt. Die HsKAmpus-App unterstützt Studierende dabei, ihr Studium zu planen und zu koordinieren. Das hilft vor allem den Studienanfängern. Das Besondere dabei: Studierende programmieren die App für Studierende.

Eigentlich war der offizielle Vorlesungsbeginn des Sommersemesters bereits am 16. März 2020 dieses Jahres. Aber wegen des Coronavirus wurde der Beginn der Präsenzlehre verschoben. Der Campus der Hochschule Karlsruhe ist leer, nur ausgewählte Kurse finden online statt. Für die meisten der 8.200 Studierenden ist dies insofern kein Problem, da sie sich bereits mit den Abläufen, Angeboten und Einrichtungen der Hochschule auskennen. Anders sieht es aber für die neuen Studierenden aus. Die Erstsemester haben aktuell keine physischen Anlaufstellen auf dem Campus. Die Folge: Sie kennen weder den Studienplan, die Kurse und die Professoren noch den Campus.
 


Um den Wegfall der physischen Anlaufstellen auszugleichen, arbeitet die Hochschule Karlsruhe jetzt an einer digitalen Lösung: Die HsKAmpus-App nutzen bereits 80 Prozent der Studierenden. Auf dem Smartphone und Tablet gibt sie jederzeit und überall Orientierung für das Studium an der Hochschule Karlsruhe. Und das völlig unabhängig vom Endgerät. Denn die App gibt es nicht nur für iOS, Android und Windows Phone, sondern auch als Webapp für alle Browser.

Auch die Studienanfänger sollen so schnell wie möglich auf die App zugreifen. Daran arbeitet aktuell eine Projektgruppe mit Hochdruck. Sie entwickelt für die App neue Features speziell für die Erstsemester. „Wir wollen alle studienrelevanten Informationen und wichtige Nachrichten auf die App bringen, damit die Erstis den Durchblick für ihren Studienbeginn bekommen und gut informiert sind“, erläutert Prof. Dr. Manfred Seifert von der Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik.

Von Studierenden für Studierende

Die HsKAmpus-App gibt es bereits seit fast acht Jahren. Das Aussergewöhnliche dabei ist: Die App wird von Studierenden für Studierende programmiert. Gemeinsam mit Prof. Seifert plant und koordiniert unser Kollege Daniel Weisser, Senior Director für die Entwicklung von Web- und Mobile-Solutions bei EXXETA, in einer Lehrveranstaltung die Weiterentwicklung der App. Rund 20 Studierende arbeiten pro Semester in Projektgruppen an der App. Sie programmieren eigenständig und verantworten auch Server, Administration, Datenqualitätssicherung sowie Marketing und Verwaltung. Daniel dazu: „Wir decken also sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche Themen ab. Die Studierenden der Hochschule können aus verschiedenen Perspektiven lernen, was es heisst, an einer App mit grossem Nutzerkreis zu arbeiten.“

Für Prof. Seifert hat das Projekt Vorzeige-Charakter. Die App sei ein Beispiel für eine gelungene Digitalisierung im Bildungswesen. Das würden sowohl die Nutzerzahlen, als auch das Interesse anderer Hochschulen an dem Ansatz und der  HsKAmpus-App zeigen. Prof. Seifert: „Und in der Corona-Krise sind digitale Lösungen auch im Bildungswesen gefragter denn je.“

 

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