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Reform der Investmentbesteuerung – Bundesrat hat zugestimmt!

Die neuen Regelungen zur Verhinderung von Cum/Cum- Geschäften gelten rückwirkend ab dem 01.01.2016.

Das Gesetz setzt einen Schlusspunkt unter eine jahrelange Diskussion, die der Verabschiedung des Gesetzes vorausgegangen war. Dies insbesondere, weil aufgrund der Abkehr vom eingeschränkten Transparenzprinzip erhebliche Steuererhöhungen befürchtet wurden. Während die Erträge nach diesem Grundsatz bisher so besteuert werden, als wäre der Anleger unmittelbar und ohne Zwischenschaltung des Investmentfonds in die Anlagegegenstände investiert, gilt ab 2018 das sogenannte Trennungsprinzip. Nur bei Spezial-Investmentfonds, die im Grundsatz nur für betriebliche Anleger zugänglich sind, ist weiterhin das eingeschränkte Transparenzprinzip anwendbar, das im Vergleich zum geltenden Recht allerdings erheblich modifiziert wird.

Das Investmentsteuerreformgesetz (InvStRefG) enthält auch neue Regelungen zur Vermeidung von sogenannten Cum/Cum-Geschäften, obwohl es sich hierbei in erster Linie um einen Aspekt der Direktanlage handelt und kein unmittelbarer Bezug zur Investmentsteuerreform besteht. Keinen Eingang in das Gesetz gefunden hat die Besteuerung von Gewinnen aus der Veräußerung von Streubesitzbeteiligungen.

Ausführliche Informationen zur Reform der Investmentbesteuerung und deren Auswirkungen finden Sie im EXXETA Financial Services Regulatory Newsletter und auf unserer Webseite.

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