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SELBSTBESTIMMTE DIGITALE IDENTITÄT

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Frank Sonne
Director
Markus Jungmann
Principal Consultant
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EXXETA forscht und entwickelt zusammen mit Partnern im Projekt ID-Ideal. Der moderne Mensch besitzt im Durchschnitt etwa 70 digitale Identitäten. Das können Konten bei Online-Banken und Versicherern sein, Accounts bei E-Mail-Diensten, Cloud-Services und Online-Shops, Social-Media-Profile und mehr. Und überall hinterlegen wir unsere Daten: Namen, Adressen, Geburtstage, Telefonnummern, Bankverbindungen… Die Hoheit über diese Daten und ihre sichere Speicherung und Verarbeitung zu behalten, ist den meisten Nutzer:innen nach dem heutigen Stand der Technik unmöglich. Und das, obwohl sie die Basis sind für die digitale Vernetzung und für Kommunikation, Datenaustausch und Transaktionen.

Die Herausforderungen bestehen insbesondere im sicheren Umgang mit digitalen Identitäten. Dazu gehören Bereiche wie Praktikabilität, Anwenderfreundlichkeit, Datenschutz, Verhinderung von Missbrauch und vor allem Souveränität über die eigenen Daten. EXXETA forscht und entwickelt zusammen mit Partnern im Projekt ID-Ideal, um genau diese Herausforderungen anzugehen und Sicherheit und Datenschutz im Rahmen digitaler Identitäten sicherzustellen.


EXXETA forscht und entwickelt zusammen mit Partnern im Projekt ID-Ideal, um genau diese Herausforderungen anzugehen und Sicherheit und Datenschutz im Rahmen digitaler Identitäten sicherzustellen.


Digitale Identität: ID-Ideal

Das Internet, wie wir es heute kennen, besteht aus dem Darknet, einem rechtsfreien Raum mit voller Anonymität, und dem Clearnet, einem rechtsarmen Internet der Informationen. Zukünftig soll mit dem Trustnet ein zusätzlicher, rechtssicherer und datenschutzkonformer Raum entstehen, in dem alle Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung, Gesellschaft und Industrie eindeutig identifiziert werden können, die Hoheit über ihre eigenen Daten haben und selbst entscheiden, wann und mit wem diese geteilt werden. Selbstbestimmt, transparent und klar verifizierbar auf Basis der Blockchain-Technologie und eines nutzerzentrierten ID-Ökosystems. Das Ziel: Durch den Einsatz vielfältiger kompatibler ID-Services ergibt sich für Benutzer:innen ein hohes Maß an Wahlfreiheit, welchen

Anbietern sie ihre Daten anvertrauen. Unternehmen wiederum können nicht nur mit Incentive- und Bonus-Programmen mit ihren Kunden zusammenarbeiten, sondern dank des einheitlichen Handlings von digitalen Nachweisen für Personen, Organisationen und Objekte ganz neue Grundlagen für digitale Geschäftsmodelle und -prozesse schaffen. Zudem besteht die Möglichkeit, die bereits bestehenden ID-Dienste durch eine höhere Einsatzbreite und Akzeptanz aufzuwerten. Unterstützt wird dies durch neue Schnittstellen zwischen den ID-Diensten, die neue Möglichkeiten der Daten-Portabilität erschließen. Das Internet wird auf diese Weise für alle Nutzer:innen übersichtlicher und vertrauensvoller.

Die Liste der Anwendungsbereiche ist vielfältig. Sie reicht im privaten Umfeld von der Anmeldung beim Bürgerbüro über den Ticketkauf für den ÖPNV bis hin zur Nutzung von E-Ladesäulen. Im industriellen Kontext von der Bereitstellung von Flurförderzeugen an unterschiedlichen Standorten bis hin zum Handel mit CO2-Zertifikaten. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht weiterer mögliche Szenarien.

In diesem Szenario steht der Alltag der Bürger:innen sowie lokaler Unternehmen im Mittelpunkt.

  • Die Ummeldung bei Umzug sowie die digitale Beantragung und die Ausstellung von Urkunden und Berechtigungen (z. B. Führungszeugnis, Marktstandrecht, Gewerbeanmeldung)
  • Die Beantragung von Fördermitteln der städtischen Wirtschaftsförderung und die Zahlung der Gästetaxe
  • Die Integration von Bürgerbeteiligungs-Verfahren wie z. B. Petitionen
  • Der Zugang zum Freibad allein auf Basis biometrischer Eigenschaften, so dass ein gerätefreier Besuch möglich wird
  • Verschiedene Situationen rund um die Kinderbetreuung wie die An- und Abmeldung, Krankmeldung, Essenbestellung, Kommunikation zwischen Kita und Eltern, Abhol-Autorisierung, Änderung von Betreuungszeiten usw.
  • Die Nutzung verschiedener Bibliotheksdienste wie die An- und Abmeldung von Nutzern, die Ausleihe und Rückgabe von Büchern

In diesem Szenario ist geplant, Anreizsysteme für Kunden zu schaffen. Kunden sollen beim Einkauf Incentives (Rabatte oder Gutscheine) erhalten, wenn sie

  • bereit sind, ihre Warenkorbinformation oder andere für Händler und Herstellerwertvolle, gesicherte ID-Attribute selbst-souverän preiszugeben
  • selbst-souverän Werbefreigaben erteilen

    In diesem Szenario wird die Mietnutzung von Maschinen und Fahrzeugen in den folgenden beiden Anwendungsszenarien betrachtet:

    • Die Bereitstellung von Flurförderzeugen an unterschiedlichen Standorten, wobei der Zugriff auf die Gabelstapler über eine digitale ID erfolgt
    • Die kurz- und mittelfristige Mietnutzung von Komplementärgütern verschiedener Hersteller, indem sich Kunden beim Rental-Park ausweisen und anhand ihrer konkreten Anforderungen und Voraussetzungen die passenden Maschinen erhalten

    Es soll eine gemeinsame Anmelde- und Buchungsplattform für Mobilitätsdienste in der Stadt entstehen​. Als Anwendungen sind vorgesehen:

    • Ticketkauf und -kontrolle​ bei beteiligten Verkehrsbetrieben
    • Buchung von intermodalen Mobilitätsdiensten: ÖPNV, Carsharing, Bikesharing
    • Reiseplanung über vorhandenen Apps und Webdienste
    • Integration der Nutzung von E-Ladesäulen​

    In diesem Anwendungsbereich soll ein ID-Management-System für CO2- und REC-Zertifikate entstehen. Folgende Anwendungen werden betrachtet:

    • die einfache, DSGVO-konforme Identifizierung von Energieanlagen und deren Marktstammdaten
    • das Ausstellen von übertragbaren Herkunftsnachweisen von Energie
    • der Handel und die Transformation von CO2-und REC-Zertifikaten
    • das Prüfen von Herkunftsnachweisen

    Im Rahmen dieses Szenarios sollen Hochschulprozesse in das ID-Ideal TrustFramework integriert werden. Dafür soll eine bereits bestehende digitale ID-Lösung um folgende Anwendungen erweitert werden:

    • die Integration des nPA sowie der neuen nationalen eID in den Immatrikulationsprozess
    • die Sicherstellung der Interoperabilität aller von den Hochschulen ausgestellten digitalen Nachweise mit den Anwendungen in ID-Ideal
    • die Integration der europäischen Initiative European Digital Student Service Infrastructure (EDSSI) zum Studierendenaustausch sowie Anerkennen und Ausstellen von ECTS-Punkten
    • die Entwicklung eines Adapters zur SAML-basierten Anmeldung an Hochschuldiensten via Shibboleth
    • Die Integration des ID-Ideal TrustFramework in die Schnittstellen der Campus Management Software

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    Frank Sonne

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    Markus Jungmann

    Principal Consultant

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